Von zu schnellem Fahren über unaufmerksame Autofahrer zu falsch kalkuliertem Überholen: Es gibt etliche Gründe für Unfälle mit Motorrädern. Mit automatischer Unfallerkennung inkl. Alarmierung kann BikerSOS als praktische App das Leben von Fahrer und Beifahrern retten – damit bald die nächste Fahrt startet.

Du hast die ersten 5 Gründe noch nicht gelesen?

Hier gehts zum ersten Teil

6. Fahrpsychologie: allein und in der Gruppe

Manche, speziell junge, Männer leben Imponiergehabe vor Begleiterinnen sowie sportliche Wettkämpfe oder feindseliges Konkurrenzverhalten mit anderen Bikern auf ihren Maschinen aus. Dies erhöht Unfallrisiken erheblich: Neben dem labilen Gleichgewicht eines zweirädrigen Fahrzeugs reduzieren starke Emotionen die Fahrsicherheit zusätzlich.

Alternativ führt der Wettkampf mit sich selbst zum graduellen Austesten persönlicher und fahrphysikalischer Grenzen. Eine gewisse technische Besessenheit oder die Definition des eigenen Wertgefühls über erbrachte Fahrleistungen führt dann zur Grenzüberschreitung.

7. Mangelnde Fahrerfahrung

Viele Fahranfänger und aus der Routine gekommene Biker neigen nach der anfangs respektvollen Vorsicht zur Überschätzung der eigenen Möglichkeiten. Besonders gefährdet sind hier ältere Männer, die sich, womöglich noch spontan, eine schwere Maschine leisten können. Auf recht geraden Strecken lässt sich dann bei gutem Wetter rasch eine trügerische Sicherheit aufbauen. Bereits die erste kritische Situation kann dann zum Unfall führen.

8. Fahrfehler von Autofahrern und Bikern

Autofahrer befinden sich im Wagen in einer erheblich sichereren Umgebung als Biker auf ihren Maschinen. Entsprechend unaufmerksamer fahren manche Pkw-Lenker auch. So übersehen diese Verkehrsteilnehmer leicht einmal ein Motorrad mit seiner schmalen Front. Speziell im Stadtverkehr mit hoher Verkehrsdichte geschieht dann rasch ein Unfall. Umgekehrt lassen sich Autos zwar weniger leicht vom Motorradfahrer übersehen, was dann aber gerade in Städten oft zum Unfall führt.

Leichte Unaufmerksamkeiten zwischen Autofahrern enden in harmlosen Bagatellschäden, etwas das Touchieren der hinteren Stoßstange im Stau. Ein Bike hingegen fällt dabei oft um, was zu üblen Verletzungen von Fahrern wie Beifahrern führen kann.

Die Fahrphysik von Motorrädern differiert erheblich von der eines Pkws. Ohne eigene Bike-Erfahrung fehlt daher vielen Autofahrern das Einschätzungsvermögen für Wendigkeit und besonders für Beschleunigungsfähigkeit und Endgeschwindigkeit stark motorisierter Zweiräder, speziell bei Saisonbeginn. So ziehen Pkw-Fahrer auf Autobahnen schnell einmal von Auffahrten sofort auf die linke Spur oder schneiden Bikes im dichten Stadtverkehr.

Auf Landstraßen vor engen Kurveneinfahrten fahren viele Autos zu mittig. Kommt dann ein schnelles Motorrad in ausgeprägter Schräglage ebenfalls zu mittig aus der Kurve, kann beispielsweise der Kopf des Bikers mit der Fahrzeugfront kollidieren.

9. Fordernde Straßenbedingungen

Marode oder feuchte Straßenbeläge sowie üppiger Rollsplit mindern die Spurtreue eines Bikes erheblich. Im Herbst tragen Blätter ebenfalls dazu bei. Sind die Reifen dann noch kalt und damit ohne rechten Grip, tauscht schon bei niedrigem Tempo speziell das Antriebsrad seine Roll- gegen Gleitreibung. Dann rutschen ein oder beide Räder in eine Position, in der Motorrad und Fliehkraft den Fahrer nicht mehr gegen die Schwerkraft in der Schwebe halten – der Fahrer fällt zu Boden.

10. Unsichtbare Falle: Kreiselkräfte

Die Kreiselkraft drehender Räder wirkt Versuchen entgegen, die Radneigung zu ändern. Das Neigen oder Aufrichten der Maschine beim Lenken kostet also Kraft – und zwar umso mehr, je schneller sich die Räder drehen und umso mehr Masse sie haben. Massige Räder mit schweren Reifen kosten also bei hohem Tempo spürbar Kraft und Zeit beim Ändern der Fahrtrichtung bzw. des gefahrenen Kurvenradius. Im schlimmsten Fall liegt zum Beispiel nachts bei hohem Tempo in einer engen Autobahnkurve ein Gegenstand auf der Bahn. Reaktionszeit und Zeit zum Ausweichlenken reichen dann manchmal nicht mehr zur Vermeidung einer Kollision.

Fazit: lebenslanger Respekt vor dem Bike verlängert das Leben

Auswirkungen von Unfällen reduzieren sich auf zwei naive Einsichten: Ein Zweirad kann umkippen – Biker sind ihre eigene Knautschzone. Wer es physikalisch liebt: Kraft ist Masse mal Beschleunigung. Für Motorradfahrer und jahrzehntelangen Fahrspaß gilt deswegen: bei Müdigkeit rasten; Umgebung und Rückspiegel laufend prüfen; niemandem etwas beweisen – nicht mal sich selbst.

Insgesamt schützt also eine betagte Warnung aus der Luftfahrt: Es gibt viele alte Piloten, es gibt viele freche Piloten – es gibt wenige freche alte Piloten. Und als moderner Lebensretter schützt zusätzlich BikerSOS

  • Der erste Blick geht ins Handbuch, auf den Garantieschein und die Seite des Herstellers.
  • Hochwertige Helme aus Fiberglas, Carbon oder ähnlichem können lackiert werden, wenn
    der Hersteller das erlaubt.
  • Lackierung und Aufkleber immer vom Profi anbringen lassen.
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Für noch mehr Sicherheit: Immer vor der Fahrt BikerSOS App aktivieren!


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