Im Folgenden möchten wir euch, die aus unserer Sicht häufigsten umweltbedingten Gefahrenstellen aufzeigen.

Die meisten Motorräder wurden bereits aus dem Winterschlaf geholt und es wurden schon viele Touren mit und ohne BikerSOS absolviert. Besonders zu Beginn der Motorradsaison vergisst man in der Vorfreude sehr oft, dass auch der Frühling spezielle Herausforderungen und Gefahrenstellen für uns “Motorradenthusiasten” bereithält.

Rollsplitt

 

Rollsplitt oder Kies, der im Winter auf die Straßen aufgebracht wird, kann die Traktion erheblich erschweren und das Anhalten und Kurvenfahren sehr gefährlich machen. Daher ist im Frühling besondere Vorsicht und Voraussicht geboten. Solange der Regen oder fleißige Arbeiter die Straßen von dem, teilweise auch schwer zu erkennenden, Bodenbelag noch nicht befreit haben.

Schlaglöcher und „Blow Ups“

Davon abgesehen, dass Schlaglöcher immer und überall auftreten können, ist das Risiko, auf einen dieser unliebsamen Begleiter im Straßenverkehr zu treffen, direkt nach dem Winter um einiges größer. Besonders nach einem sehr nassen und kalten Winter sprießen Schlaglöcher wie Frühlingsblumen und es dauert einige Zeit bis diese ausgebessert wurden. In Kurven direkt durch ein Schlagloch zu fahren oder noch schnell versuchen diesem auszuweichen kann sehr gefährlich werden.

Eine weitere Form von gefährlichen Straßenschäden sind  die sogenannten „Blow Ups“ – Dieses Phänomen tritt auf wenn es sehr heiss ist und die Fahrbahndecke dadurch aufplatzt. Besonders betroffen sind alte Autobahnen und Straßenabschnitte aus Beton und dort vor allem Fugen, Nahtstellen und Abschnitte, die schon von Reparaturen geschwächt sind. 

Rutschige Fahrbahn

 

Es gibt eine lange Liste an Dingen, die die Traktion deines Motorrads beeinträchtigen können. Für Autofahrer stellen diese meist keinerlei Hindernisse dar, aber für Zweiradfahrer können sie den Unterschied zwischen Leben und Tod bedeuten. Folgende Punkte werden für dich zur Gefahr sobald diese Nass sind oder die Fahrbahn bedecken.

  • Öl
  • Blätter
  • Oberflächen die bemalt sind
  • Zebrastreifen bzw. Fußgängerübergänge
  • Straßenbahn- oder Zugschienen
  • Bitumen-Streifen

Tiere

Viele Tiere laufen auf die Straße oder versuchen diese zu queren und sind für den Fahrer oft nicht vorhersehbar. Das kann dazu führen, dass man die Balance verliert und in den Wald kracht oder direkt von dem Tier getroffen wird, beide Varianten sollten wir besser vermeiden. Da für viele von uns eine etwas abgelegene Straße reizvoller, als die stark befahrene Hauptstraße ist, ist die Wahrscheinlichkeit auf das ein oder andere Tier zu treffen gar nicht so gering wie man vielleicht denkt.

Generell ist zu sagen, dass, ganz egal um welche Gefahrenstelle es sich handelt, es immer von großer Bedeutung ist, konzentriert zu sein und auch auf Strecken bei denen man denkt sie wie seine Westentasche zu kennen, dennoch immer vorausschauend zu fahren.

Sag uns in den Kommentaren deine Meinung zu diesem Thema oder nimm dir kurz Zeit, sag uns direkt deine Meinung und hilf uns damit in Zukunft das Motorradfahren für dich und deine “Bikerkollegen“ noch sicherer zu machen.