BikerSOS weiß, wie du sicher durchs Saisonende kommst

Es ist vielleicht die schönste Zeit des Jahres:
Der bunte Herbst bietet für leidenschaftliche Motorradfahrer noch schöne Ausflüge und Ausfahrten. Gewusst wie, lässt sich das Saisonende genussvoll gestalten. Der Genuss lässt sich noch steigern, wenn man seine Fahrgewohnheiten auf die kühlere Jahreszeit abstimmt. In erster Linie betrifft dies das Kurvenfahren. Denn mit den sinkenden Celsiusgraden purzeln auch die möglichen Schräglagengrade. Die dritte Jahreszeit birgt für Motorradfahrer einige Tücken, die wir zusammengefasst haben:

Konzentration schwindet

Jeder kennt das im Herbst: Kaum ist die Sonne verschwunden, wird es augenblicklich kalt. Gerade in den Morgen- und Abendstunden sind die Übergänge oft recht deutlich zu spüren. Da Frieren die Konzentration stört, gilt es, die richtige Bekleidung zu wählen. Funktionsbekleidung mit herausnehmbarem Thermofutter kann bei diesen Witterungsverhältnissen hilfreich sein. Ebenso schnell einsetzbar sind kleine Helfer wie Sturmhauben, Hals- und Kniewärmer oder windabweisende Überzieher.

Motorradfahrer auf Straße mit tief stehender Sonne

Tiefstehende Sonne kann zum Blindflug führen.

Schlechte Sicht

So angenehm die wärmende Herbstsonne ist, so tückisch kann sie auch sein. Denn die tief stehende Sonne sorgt häufig für Blendung. Wird man bei einer Geschwindigkeit von 100 km/h geblendet sind das schnell mal knappe 30m ohne Sicht.
Ist dazu das Visier noch dazu zerkratzt oder verschmutzt, befindet sich der Motorradfahrer generell fast im „Blindflug“. Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, auf ein kratzfreies und sauberes Visier zu achten. Die blendende Sonne trifft natürlich auch die anderen Verkehrsteilnehmer – Motorradfahrer werden deshalb jetzt noch leichter übersehen.
 Siehe auch unser Blogthema „Mehr Sichtbarkeit beim Motorradfahren“

Die oftmals feuchte Wetterlage im Herbst lässt das Visier häufiger beschlagen als im Sommer. Eine gängige »Sofortmaßnahme« besteht darin, es einen Spalt breit geöffnet zu lassen. Jedoch haben nicht alle Visiere eine passende Rasterung, außerdem kann es im Helm unangenehm ziehen.
Alternativ bieten sich hier an

  • Anti-Beschlagmittel
  • gleich ein Visier, das beschlaghemmend beschichtet ist
  • Pinlock-System

Witterung

Ebenso können plötzlich auftretende Nebelbänke die Sicht erschweren. Auch frühzeitige Dunkelheit trägt dazu bei, übersehen zu werden. Von daher ist es wichtig, gut sichtbare Bekleidung zu tragen und die Beleuchtung am Fahrzeug regelmäßig sorgfältig zu kontrollieren.

Rutschgefahr

Neben eingeschränkten Licht- und Sichtverhältnissen ist es ebenso wichtig, die Beschaffenheit der Fahrbahnoberfläche im Auge zu behalten. Raureif am Morgen und Feuchtigkeit am Abend  können tückisch sein. In ländlichen Gegenden muss zudem wegen des Ernteverkehrs mit verschmutzen Straßen gerechnet werden. Zudem kann Laub oder abgefallenes Obst die Fahrbahn rutschig machen. Kältere Reifen und kälterer Asphalt „verzahnen“ sich nicht mehr so gut. Starkes Beschleunigen, extreme Schräglagen und hartes Bremsen gehören deshalb nur bedingt in die bunte Jahreszeit.

Vorsicht, es kommt Wild!

Unangenehme Bekanntschaft für beide Seiten kann der im Herbst zunehmende Wildwechsel mit sich bringen. Erhöhte Aufmerksamkeit, ein vergrößerter Sicherheitsabstand zum Vorausfahrenden und besondere Vorsicht an Feldern und Wäldern tragen zu einem sicheren Ankommen bei.

Übrigens:
Wenn du deine Fahrt mit der BikerSOS APP mitgetrackt hast, ist es im Fall eines Unaflles deinen Rettern ein Leichtes, dich rasch zu finden!