Mit diesen BikerSOS Tipps bleibst Du trotz Hitze am Bike cool!

Motorradfahrer sollten auch bei Touren im Sommer immer die volle Schutzkleidung tragen. Spezielle Ausrüstung, ausreichend Flüssigkeit und eine gute Tourenplanung helfen dabei, einen kühlen Kopf zu bewahren. Unsere Tipps für das Motorradfahren bei Hitze:

 

Die richtige Motorrad-Kleidung bei Hitze

Motorradfahrer in der Stadt leicht bekleidet.

Auch wenn es nicht immer leicht fällt: Motorradfahrer sollten auch bei kleineren Touren und kurzen Strecken nicht mit Jeans, Sneakers und T-Shirt auf ein Motorrad steigen. Wer wegen hoher Temperaturen auf die volle Motorrad Schutzkleidung verzichtet, riskiert schon bei kleineren Unfällen schwere Schürfwunden und Knochenbrüche.

Wer es bei großer Hitze in der schweren Lederkleidung nicht aushält, sollte auf spezielle Sommer-Kleidung mit Protektoren ausweichen, die Stabilität und einen gewissen Schutz bietet.

Leichte Funktionswäsche als Unterbekleidung sorgt für einen höheren Tragekomfort. Schützende Handschuhe und stabile Stiefel sind ebenfalls Pflicht für die Motorrad-Ausfahrten im Sommer. Bei der Kleidung eher helle Farben wählen, diese dienen zudem der Sicherheit, weil Motorradfahrer so sichtbarer sind für andere Verkehrsteilnehmer.

Flip-Flops oder Sandalen sind nicht verkehrssicher und haben daher besonders an den Füßen von Motorradfahrern eigentlich nichts verloren. Festes Schuhwerk, im Sommer etwa knöchelhoch, ist für die Sicherheit unabdingbar. Denn selbst kleinere Ausrutscher mit Flip-Flops oder Sandalen könnten schon schwere Verletzungen nach sich ziehen.

Wer einen gut belüfteten Integralhelm besitzt, behält auch bei hohen Temperaturen einen kühlen Kopf. Als luftige Alternative bieten sich im Sommer aber auch Jet-Helme und Klapphelme an.

Die richtige Tourenplanung ist an heißen Tagen besonders wichtig

Zwei Motorradfahrer auf der Landstraße

An heißen Tagen sollten Langstreckenausflüge eher vermieden werden. Wer nicht auf seine Motorradtour verzichten will, steigt generell besser in den Morgenstunden oder abends aufs Bike. Genügend Pausen, am besten alle ein bis zwei Stunden, einlegen und Teile der Schutzkleidung ablegen, damit sich der Körper abkühlen kann.

Während der Mittagshitze sollten Sie das Motorrad für längere Zeit abstellen. In den Pausen ist es wichtig, ausreichend Flüssigkeit zu trinken, aber auf gar keinen Fall alkoholische Getränke. Besonders reichhaltige Mahlzeiten sind nicht zu empfehlen, besser sind Obst oder Müsliriegel.

Hitzeschäden auf der Straße

Landstraße mit vielen Bitumenstreifen

Die Fahrbahn kann an Sommertagen bis zu 50 Grad heiß werden. Dadurch werden Bitumenstreifen (noch) rutschiger, als sie ohnehin sind. Diese schwarzen Teerstreifen, die die Asphaltfahrbahn an rissigen Stellen vor dem Eindringen von Wasser schützen sollen, werden bei hohen Temperaturen richtiggehend zähflüssig. Ein weiteres Problem, wenn es der Straße zu heiß wird: „Blow Up“ heißt das Phänomen einer aufgeplatzten Fahrbahndecke. Besonders betroffen sind alte Autobahnen und Straßenabschnitte aus Beton und dort vor allem Fugen, Nahtstellen und Abschnitte, die schon von Reparaturen geschwächt sind. Sollten also ohne erkennbaren Grund drastische Geschwindigkeitsbeschränkungen gelten: unbedingt daran halten!

Und Achtung: wenn es nach einer längeren Hitzeperiode regnet ist die Straße besonders rutschig. Der Schmutz und Reifenabrieb der sich in der trockenen Zeit gesammelt hat verbindet sich mit dem Regen zu einer gefährlichen Schmiere.

 

Überhitzung des Motorrads

Luftgekühlter Motor mit KühlrippenDie Maschine selbst muss nicht auf die Hitze vorbereitet werden. Probleme kann es nur bei luftgekühlten Motorrädern geben. Wenn Sie im Stau stehen oder längere Standzeiten haben, sollten Sie deshalb den Motor ausschalten, sonst droht Überhitzung.

 

 

 

 

 

 

Unser Tipp für mehr Sicherheit: Immer die BikerSOS App aktivieren und Strecke genießen!