BikerSOS gibt Tipps, wie das Biken auch zum Saisonende Spaß macht

Für manche ist es die schönste Zeit zum Motorradfahren: bunt glitzernde Wälder, nebelverhangene Täler, kaum befahrene Ausflugsstraßen. Zum Saisonfinale kann man noch einmal richtig aufdrehen.

Die Vorteile von Motorradfahren im Herbst

gerade straße mit herbstwald gesäumt

Einer der Vorteile im Herbst: die bunte Herbstlandschaft

Erlebnis Herbstlausfahrt

Der Herbst hält mit seinem Naturschauspiel viel parat, das man als passonierter Biker nicht versäumen sollte. Manchmal ist es am Bike sehr frisch und feucht, daher unbedingt ordentlich kleiden – die (neuen) Eindrücke entschädigen einem aber sofort:

Weniger Verkehr

Beliebte Strecken sind nicht mehr hoffnungslos mit Ausflugsverkehr überfüllt, und am Treffpunkt kommt man deutlich schneller zur Tasse Kaffee oder zum Schweinsbraten.

Herrliche Aussichten

Herbstfahrten zeigen wunderschöne Landschaften! Die Wälder leuchten in den buntesten Farben. Die Sonne bringt durch ihren tieferen Einfall  eine ganz eigene Stimmung in das Landschaftsbild. Der zwar meist nur als Sicherheistrisiko gesehene Nebel bringt oft Szenen zum Vorschein die eines Fotobuchs würdig sind.

Vorteil Nebensaison

Wer den Sommerurlaub nicht mit dem Motorrad verbracht hat, kann dies nun nachholen. Gerade in der Zeit zwischen Spätsommer und der Wintersportsaison kann es sich lohnen, ein Wochenende mit dem Motorrad wegzufahren und dabei gleich noch einen supergünstigen Hotelaufenthalt mitzunehmen.

Bleib in Übung

Du hast eine ganze Motorradsaison über Kilometer und damit Erfahrung gesammelt. Diese Erfahrung solltest du nicht einfach schwinden lassen, nur weil die Temeperaturen etwas kühler sind.
Wenn du im Herbst noch dran bleibtst, so lange es das Wetter zulässt bist du im Frühjahr noch geübt und musst nicht wieder bei Null beginnen. Mit etwas Wetterunerschrockenheit kannst du damit die Winterpause auf 3 – 4 Monate verkürzen.

Um die herbstliche Ausfahrt auch wirklich genießen zu können gilt:

Immer die BikerSOS App starten und folgendes beachten

Aufwärmzeit

Selbst an sonnigen Herbsttagen bietet der Asphalt schon längst nicht mehr die Griffigkeit, die man vom Hochsommer her kennt. Auch die Reifen selbst brauchen deutlich länger, um sich aufzuwärmen oder überhaupt die optimale Betriebstemperatur zu erreichen. Das wird auch an anderer Stelle ersichtlich: Wer in seinem Cockpit die Kühlwasser- oder Öltemperatur ablesen kann, wird feststellen, dass die Aufwärmzeit der Maschine nun viel mehr Zeit als im Sommer beansprucht. Bei zehn Grad und weniger wollen sich jedenfalls Reifen und Asphalt nicht mehr nachhaltig verzahnen. Deshalb lautet eine der wichtigsten Devisen: Runter vom Gas! Denn dazu lauern weitere Tücken: Schmieriges Laub, Fallobst oder Äste und Zweige auf schattigen Alleen sowie Dreck von Ernte- oder Forstfahrzeugen gehören in ländlichen oder waldreichen Regionen einfach zum natürlichen Straßenbild.

Sanftere Fahrweise

Die Fahrdynamik selbst ändert sich im kühlen, nassen Herbst im Vergleich zu heißen, trockenen Sommertagen nicht. Allerdings müssen die fahrphysikalisch heiklen Vorgänge wie Beschleunigen, Bremsen, Einlenken und Kurvenfahren nun deutlich sanfter angegangen werden. Besonders gilt das für die Linienwahl in Kurven. Wer den Kurvenscheitel zu früh ansetzt, wird am Kurvenausgang Mühe haben, auf der eigenen Fahrspur zu bleiben. Und für ein beherztes Drücken hat man bei deutlich weniger Haftreserven nicht viel Spielraum. Deshalb als Faustregel für genussvolles Kurven durch den Herbst: Frühzeitig bremsen, spät anfahren, sanft beschleunigen.

 

Übrigens:
Wenn du deine Fahrt mit der BikerSOS APP mitgetrackt hast, ist es im Fall eines Unflles deinen Rettern ein Leichtes, dich rasch zu finden!